Positionspapiere
Die Autorisierungsdebatte: Müssen Interviews freigegeben werden?

In Deutschland ist es sowohl im politischen als auch im wirtschaftlichen Bereich gängige Praxis für Journalisten, Interviews autorisieren zu lassen. Im Herbst 2003 kritisierten einige renommierte deutsche Zeitungsverlage diese Vorgehensweise und machen sich seitdem für eine Abschaffung der Regelung stark. Da die Debatte auch den gegenseitigen Umgang von Journalisten und Pressesprechern miteinander betrifft, hat der Bundesverband deutscher Pressesprecher hierzu Position bezogen.
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Elektronische Pressespiegel und Urheberrecht

Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) erarbeitet derzeit im Rahmen des so genannten "zweiten Korbs" einen Referentenentwurf zur Novellierung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG). Für den Gesetzgeber konzentriert sich die Debatte um elektronische Pressespiegel auf die Frage, ob und in welcher Form im Rahmen des Zweiten Korbs die Vorgaben des BGH in § 49 UrhG aufzunehmen und gesetzlich zu regeln sind. Der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) nimmt hierzu wie folgt Stellung.
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Journalistengeschenke

Preisnachlässe, Pressereisen, Präsente - Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden hofieren Journalisten, um sich und ihre Produkte zu präsentieren. Mit Einladungen und Geschenken verfolgen die PR-Profis gezielte Interessen und Strategien. Das Thema "Journalistengeschenke" bietet Anlass für Kontroversen. Die Formel "PR-Profis wollen sie vergeben - Journalisten dürfen sie nicht annehmen" greift jedoch zu kurz. Längst haben Pressebeauftragte und Journalisten gelernt, den Nutzen und die Nachteile von Journalistengeschenken und Pressereisen neu zu bewerten.
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BdP nimmt Stellung zum TMG-Entwurf

Der Deutsche Bundestag plant die Zusammenführung der Regelungen für Tele- und Mediendienste in ein sog. Telemediengesetz (TMG). Dazu hat der Ausschusses für Wirtschaft und Technologie am Montag, dem 11. Dezember 2006, eine öffentliche Anhörung durchgeführt. Die geplante Vereinheitlichung des Rechtsrahmens für elektronische Medien, die bislang in unterschiedlichen Gesetzen geregelt sind, betrifft gerade auch Pressesprecher.
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